warum eigentlich september worte. ?
Eine der mir am häufigsten gestellten Fragen!
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Für mich ist der September ein Monat, der viel zu wenig Beachtung bekommt; dabei ist er der Übergang zwischen den Jahreszeiten... nicht mehr richtig Sommer und auch noch nicht wirklich Herbst!
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Genauso verhalten sich Abschiede und Veränderungen!
Nicht schwarz, nicht weiss... irgendwas dazwischen.
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Und dann gibt es noch zwei Gründe.
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Für mich persönlich ist der September einer der schönsten Monate, verbinde ich mit ihm aus Kindheitstagen nostalgische Erinnerungen an die Maisernte und zugleich den Abschied an einen Lebenstraum.
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Und, meine erste Rede war im September - danke Andreas, dass du seither immer mal auf meiner Schulter sitzt!
warum ich das eigentlich kann?
Mal ganz ehrlich:
weil ich weder Flugzeuge bauen kann noch etwas weltveränderndes erfinden kann!
Und was heißt schon können? Der eine kann das eine und der andere eben das andere.
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Wie in jedem Beruf gehören Interesse, Talent und ein Ausbildungsweg dazu - einige sprechen manchmal auch von einer Gabe...
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Mein Weg hierher hatte einige Schlangenlinien, Knoten und Felbsbrocken...schlussendlich bin ich jetzt da, wo ich hingehöre und eigentlich war das schon immer auch irgendwie klar.
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Für mich gehört seit jeher der Tod zum Leben zum Anfassen nah.
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Ich bin damit groß geworden. Aufgewachsen im ständig sichtbaren Kreislauf des Lebens!
Und das bedeutet keinesfalls, dass es mir nicht auch schwerfällt.
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Es sind Menschen gegangen, die mich unwahrscheinlich geprägt haben und mich heute auf andere Weise weiter begleiten.
Dafür bin ich dankbar!
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Es gab Träume und Vorstellungen, die für mich so fest waren, dass ich niemals geglaubt habe, dass es anders kommen könnte - und ja, es kam anders!Â
Ich habe gelernt, wie ich loslassen kann, traurig darüber sein darf und trotzdem nicht daran verzweifle.
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In unserer Gesellschaft fehlt vielen Menschen der natürliche Umgang mit dem Sterben und dem Tod. Wir sind nicht mehr zugänglich das Leid, die Trauer und den Schmerz anderer auszuhalten ... mitzugehen...Â
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Wenn jemand einen Verlust erleidet, einen Abschied erlebt, dann sind es nur ein paar Tage in denen andere umherschleichen, Gespräche leise werden.... und ja das Leben geht weiter!
Das muss es ja schließlich auch...und trotzdem braucht es Zeit!
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Es braucht Zeit die neuen Strukturen anzunehmen, mit der Leere, dem Abschied eins zu werden.
Das Gefühl der Trauer bleibt, es verändert sich und auch wenn es nach Floskel klingen mag, irgendwann entsteht etwas Gutes daraus!
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Vielleicht klingt es überheblich, wenn ich sage, dass ich etwas verändern möchte!?Â
Aber ja - so ist es!
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Ich möchte, das Trauer, Tod und Abschiede jeglicher Art einen sichtbaren Platz im Leben haben.
Sprecht miteinander, hört zu, schweigt gemeinsam - seid füreinander da!
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Meilensteine auf dem Weg dorthin
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Freie Rednerin (IHK) beim Redekunstwerk Â
Ehrenamtliche Hospizbegleiterin im Ambulanten Hospizverein Pinneberg, Uetersen und Wedel  Â
Trauerbegleiterin nach BVT
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und davor so ganz klassisch was mit Industriekauffrau, Agrarwissenschaften, Greenkeeping und Gastronomie